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Hörspiel Little Brother |
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Geschrieben von: Jörg
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Samstag, den 17. April 2010 um 21:17 Uhr |
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Ich weiss, ich war faul! Ich habe das mit den Zusammenfassungen nur zu Beginn so hingekriegt wie ich das eigentlich wollte, und jetzt wart ihr auch eine Woche ohne euer Lieblingshörspiel im Radio. Das möchte ich wieder gut machen. In einem Aufwasch bekommt ihr am 29. April ab 20 Uhr Kapitel 18, 19, 20, 21 und den Epilog, sowie die Nachworte des Autors Cory Doctorow, des Übersetzers Christian Wöhrl und dem Verantwortlichen für das Hörbuch, Fabian Neidhardt. Zusätzlich habe ich noch eine Menge Kram rumliegen, den ich an euch weitergeben will. Hauptpreis ist ein Kalender der Kultkapelle TORFROCK, das Jahr 2010 hat ja noch ne Menge Monate übrig um sich daran erfreuen zu können. Die nachfolgenden Plätze gehen natürlich nicht leer aus. Doch was müsst ihr dafür tun? Kreativ sein! Schreibt ein alternatives Ende zu Little Brother, oder eine eigene Kurzgeschichte, gebt euren Kommentar ab zu Überwachung, Hacken oder Netzpolitik, spielt Szenen aus Little Brother mit lustigen Stimmen nach, ich nehme ALLES was auch nur irgendwie mit dem Thema zu tun hat. Audiodateien bevorzuge ich, wie alles was mir weniger Arbeit macht. Die besten Einsendungen werde ich, wenn es geht, in der Sendung ausstrahlen und in unserem Podcast zur Verfügung stellen. Es ist klar dass ihr dem natürlich zustimmt wenn ihr etwas einsendet. Bitte schickt den Kram an
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, Einsendeschluss ist Dienstag der 27. April. |
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SPRING MADNESS Festival im Zakk, Düsseldorf |
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Geschrieben von: wolverine
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Mittwoch, den 14. April 2010 um 16:34 Uhr |
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Am 8. Mai findet im Düsseldorfer Zakk das SPRING MADNESS Festival statt. Musikalisch bewegt sich das Festival zwischen Old School Punk und Rockabilly / Psychobilly und das Line Up finde ich schon ziemlich beeindruckend. Mit THE ADVERTS, THE LURKERS und ANTI-NOWHERE LEAGUE stehen drei britische Punk-Rock-Legenden auf der Bühne. Nicht minder lange im Geschäft sind die legendären ANGRY SAMOANS aus Kalifornien. Besonders freue ich mich allerdings auf die LONG TALL TEXANS aus Brighton, die wirklich coolen Rockabilly spielen. Musikalisch in die gleiche Kerbe hauen THE PEACOCKS aus der Schweiz. Die haben gerade mit "After All" auf PeopleLikeYou-Records ihr neues Album rausgebracht.
Bei 20 EUR für fast zehn Bands können wir nur eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Veranstaltet wird das Ganze von Beer & Music, deren Betreiber am 31. Mai zu Gast bei wolverine ist. Für alle, die an diesem Tag keine Zeit haben, weil sie z.B. dem Funkfabrik B #Geburtstags-Spezial folgen, sind unsere Moderatoren tonarmleuchter und wolverine vor Ort und machen Interviews und Fotos. |
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Zwakkelmann - Kulturbeutel 2010 |
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Geschrieben von: garagephotographer
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Freitag, den 09. April 2010 um 19:46 Uhr |
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Passend zu 2010, dem Jahr in dem der Pott zur Kulturhauptstadt Europas ausgerufen wurde, kommt Schlaffkes neues Zwakkelmann-Album. Hübsch verpackt in einem Beutel, der zur Mitnahme des Inhaltes eures Kulturbeutels im Flugzeug berechtigt, vorausgesetzt ihr habt sowas wie 'ne Zahnbürste oder ein Deo. Andernfalls lebt ihr vermutlich nach dem Motto "stinken ist Punkrock", aber ich schweife ab. Die CD jedenfalls ist klinisch rein, allerdings fehlt ihr der medizinische Hinweis "sollte auf jeden Fall in Verbindung mit Alkohol genossen werden". Minimalpunkrock, der von Stimme und Text getragen wird. Der Humor der Texte wird mit steigendem Pegel treffsicherer und der Pegel braucht 'nen adäquaten Vorsprung (daher der Alkohol-Hinweis). Nüchtern betrachtet (prima Phrase, und so passend hier) macht mir das ganze nicht gar so viel Spass, ein bisschen albern, ein bisschen "reim dich oder ich schlag dich" und ein bisschen Vokaldehnungsgesang um's Versmaß zu halten. Nach erfolgreichem wiederholten Reißen in der Halbliterklasse macht das ganze dann aber schon mehr Spass. Und Live im Kreise der Kollegen der 2cl-Fraktion vermutlich noch mehr. Da zünden dann mehr und mehr Gags, der Fäkalhumor ("muss scheißen" hört sich an wie eine vertonte Tom van Laak Kolumne) und all die anderen Albernheiten machen mit promillesteigernden Maßnahmen deutlich mehr Spass. Ist also eher weniger was für die, die im stillen Kämmerlein mit EA80 leiden, sondern eher für die, die das Haus voll Leute haben und Niveau für 'ne Hautcreme halten. Schlecht ist die Platte dadurch nicht, eher konsequent auf einen Einsatzzweck ausgerichtet.
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Karate Disco - Discostress |
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Geschrieben von: garagephotographer
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Mittwoch, den 07. April 2010 um 19:21 Uhr |
 Ach, wenn doch jede Band sich von einem Album zum nächsten so entwickeln würde wie Karate Disco, dann wär der Friedhof der grausamen Platten deutlich leerer. Mit Discostress ist der Band ein wirklich gutes Stück dreckigen, deutschsprachigen Punkrocks gelungen, wenn die ihre Steigerungsrate von Album zu Album halten, hui, dann kann man sich auf einiges freuen. Karate Disco klingen so wie die späten Muff Potter geklungen hätten, wenn sie gut gewesen wären. Und 'ne Frau am Mikro gehabt hätten. Die Stimme hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert und man muss sich die erstmal warm hören. Ist halt anfangs noch ne Kopfbohr-Stimme, aber nach wiederholtem Hören passts immer besser zur restlichen Musik und hebt Discostress deutlich von der Masse der deutschsprachigen Punkbands ab. Und wenn ihr euch genau wie ich an unintelligentem Parolengedresche sattgehört habt, dann ist auch textlich Discostress was für euch. Und das Artwork, jau, man kanns halt oder man kanns nicht. Karate Disco können's, auch wenn das Cover noch ein bissken kitschig rüberkommt, selten so ein schönes und mit Liebe zum Detail gestaltetes Booklet gesehen. Ist ja immer was feines, wenn man hören und auch sehen kann, das Herzblut drinsteckt.
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Tanzvergnügen mit den Hotknives |
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Geschrieben von: wolverine
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Montag, den 05. April 2010 um 11:08 Uhr |
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The Hotknives aus Brighton gibt es ja schon seit einer Ewigkeit. Ende der Neunziger habe ich sie bei Bochum Total zum ersten Mal live erlebt. Seit dem freue ich mich immer, wenn sie in der Nähe sind und ich Zeit habe, mich mal wieder von ihren Live-Qualitäten zu überzeugen. Am Ostersamstag war es dann mal wieder so weit, denn die Hotknives spielten in Hagen in der Pelmke zum Tanz auf. Zunächst aber spielten Los Placebos ihren Ruhrpottska. Zwischen Ska, Rocksteady und Ragga, teils englisch, teils deutsch konnten sich die etwa 150 Zuschauer schon mal langsam aufwärmen und in Bewegung kommen.
Die Hotknives schafften es dann bereits mit dem ersten Lied, dass große Teile des Saales in Bewegung gerieten. Die nächsten 90 Minuten waren dann ein einziges Tanzvergnügen, bei dem lediglich ein paar Leute am Ende des Saales regungslos rumstanden. Möglicherweise waren sie gelämt. Voller Spielfreude, Witz und mit großem Vergnügen spielten die Hotknives Klassiker wie „Smoking on Sunday“ oder auch „In my Dreams“, aber auch einige Songs ihrer neuen Platte „About Time“ , die in den nächsten Monaten auf Sunny Bastards erscheinen wird.
Insgesamt war es ein großartiger Abend in bester Club-Atmosphäre mit einer Band, die es durchaus verdient hätte, in großen Hallen zu spielen, zumal sie sogar Nicht-Ska-Fans gefallen. Definitiv nicht mein letztes Konzert der Jungs.
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