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| Itchy Poopzkid Tourstart im Bahnhof Langendreer |
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| Freitag, den 01. April 2011 um 21:03 Uhr |
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Mit neuer Platte im Gepäck und voller Tatendrang begann am letzten Mittwoch im Bochumer Bahnhof Langendreer die Tour von Itchy Poopzkid. Vor dem Konzert hatte ich die Gelgenheit, kurz mit Sibbi und Panzer zu sprechen. Die beiden machten zwar einen recht entspannten Eindruck, aber man merkte ihnen an, dass sie ziemlich heiß waren, nach längerer Pause endlich wieder live zu spielen. In der Halle wartete indes das überwiegend weibliche, überwiegend unter 20 Jahre alte Publikum darauf, dass es losging. Aber zunächst betraten gegen viertel vor neun Attack!Attack! aus Wales die Bühne. Es gelang dem Vierer zwar ziemlich gut, die rund 300 Zuschauer in Stimmung zu bringen. Musikalisch sprang bei mir allerdings der Funke nicht so richig über. Sympatisch waren sie allemal und wer seine CD auf Konzerten für 5 Euro verkauft, kann eigentlich kein schlechter Mensch sein. Während der Umbaupause gingen wir auf die Empore im Bahnhof, um die Show von Itchy Poopzkid richtig sehen zu können und nach etwa 30 Minuten, in denen wir gefühlte 20 mal den Platz wechselten, weil sich immer wieder jemand vor uns stellte, ging es dann endlich los. Mit der neuen Single Why Still Bother gingen die drei Schwaben direkt in die Vollen. Sie hatten die Meute vor der Bühne schnell im Griff und mit viel Charme, Witz und Energie spielten sie sich durch alte und neue Songs. Das extrem Junge Publikum war begeistert und so wurde fröhlich gedived, gemosht und gepitted, was das Zeug hält. Die Band verstand es, das Publikum immer wieder mit einzubeziehen. So gab es z.B. einen Pfeifcontest, bei dem die Reihen vor Panzer gegen die Reihen vor Sibbi um die Wette pfeifen sollten. Das Pfeifen war zwar absolut erbärmlich, aber der Stimmung tat es auf jeden Fall gut. Sehr schön war auch die Aktion von Sibbi, der auf einem Gitarrenkoffer stehend, vom Publikum getragen, einen Song spielte. Ich fühlte mich direkt an Konzert von Mucky Pup im Bahnhof Langendreer Anfang der 90er Jahre erinnert, bei dem Sänger Chris Milnes auf einer Matratze liegend quer durch die Halle surfte. Der neue Drummer Max wurde begeistert aufgenommen und durfte sogar für das Ramones-Cover I wanna be sedated an der Gitarre stehen. Die beiden alten Mitgliedern waren von Anfang an gut aufeinander eingespielt. Kein Wunder, haben die beiden schon viele Hundert Konzerte zusammen auf der Bühne gestanden. Nach einer guten Stunde war das Hauptprogramm durch und der Einstieg in die Zugaben startete mit einem Cover der Hip Hop Legenden Run DMC. Nach weiteren zwei Songs war dann Schluss mit Tourstart und ein lustiger Abend ging zu Ende. Das Interview mit der Band könnt ihr übrigens am 27. April ab 20 Uhr in wolverines Plattenküche hören. Kommentare (0) |