14.08.2010 - Olgas Rock PDF
Sonntag, den 15. August 2010 um 13:20 Uhr
sofa
Pünktlich zur elften Ausgabe des Olgas Rock hats mich dieses Jahr erstmals in idyllische (*hust*) Oberhausen verschlagen. Knapp hinterm Horror-Konsumtempel schlechthin, dem Centro liegt der Olga Park, ein wirklich cooles Gelände für ein Festival. In Verbindung mit dem perfekten Wetter exzellente Vorraussetzungen für ein entspanntes Festival. Zumal das LineUp in Teilen sehr nach meinem Geschmack ausgefallen ist.

Die erste Band, die ich bewusst wahrgenommen habe, waren die danger!beuys aus wasweißichwo. War auch noch nicht ganz so mein Fall, zuwenig Arschtritt in der Musik, aber schonmal gut, um die Kamera ein wenig warmlaufen zu lassen.

Dann irgendwann gegen kurz nach 17 Uhr Talco aus Italien. Großartige Party-Ska-Volldampf-Band. Auf jeden Fall eine Band die man sich mal anhören und vor allem anschauen sollte, derart gut gelaunte Bands sieht man auch nicht alle Tage. Hat wohl auch das tanzfreudige Publikum so gesehen. Ein bisschen kam auch noch italienische Fussballatmosphäre durch Bengalos auf, aber bei hellem Sonnenschein war die Wirkung dann doch eher begrenzt.

Außerdem standen noch No Use For A Name und Lagwagon auf dem Programm, beides Bands, die es nun auch schon seit einer kleinen Ewigkeit gibt, die ich aber noch nie live gesehen hab. Entsprechend groß waren die Erwartungen, aber die Spielfreude von Talco hat sich zumindest auf den NUFAN-SÄnger nicht wirklich übertragen. Wirkte irgendwie müde, der aucch nicht mehr ganz junge Mensch. Das wurde aber vom Bassisten mehr als wett gemacht, der hatte genug Energie von hier bis Mittwoch.

Bis hierhin ging alles gut, von Band zu Band tummelten sich zwar immer mehr Fotografen im Graben, aber Tageslicht und Rücksicht haben das Fotografieren leicht gemacht. Lagwagon haben dann aber im Dunklen gespielt, und ehrlicht gesagt, war das Licht doch eher bescheiden. Lagwagon dafür großartig. Naja, ich bin auch nicht grade objektiv, aber mir hats Spass gemacht, auch wenn ich nicht den ganzen Gig verfolgt habe. Leider lief meine fotografische Qualität dann nur auf Sparflamme.

Organisatorisch ist das Olgas Rock auf jeden Fall professionell und das Sicherheitspersonal war auch freundlich. Einer der Ordner hatte sogar die Güte, mir Ohrenstöpsel zu schenken, meine sind auf irgendeinem vergangenen Gig irgendwo verschütt gegangen. Einzig das Personal in den Bierwagen schien mir leicht überfordert, für ein Festival was sich in großen Teilen über den Getränkeverkauf finanziert ein bissken merkwürdig.

Erstaunlicherweise lief sogar die Rückfahrt mit dem allseits beliebtem ÖPNV absolut problemlos, allerdings scheint Essen ein echtes Dorf zu sein. Da ich da umsteigen musste, war der Plan noch ein Rückfahrt Bierchen am Bahnhof zu kaufen, aber es gab nirgends 'nen Laden, der noch geöffnet hatte. Und das vor Mitternacht!

Fotos vom Olgas Rock gibts hier!

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knopp

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