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Samstag, den 07. Januar 2012 um 15:48 Uhr |
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Ich finde das ja höchst problematisch, wenn auf Flyern und im Internet der Veranstaltungsbeginn eines Konzerts für 20 Uhr angekündigt wird, aber erst um 22 Uhr die Klampfe geschwungen wird. Ist wohl meiner Pünktlichkeit geschuldet, wenn irgendwo 20 Uhr steht, dann bin ich 19:55 da. Führt dann in schöner Regelmäßigkeit zu erhöhtem Alkoholkonsum eures Reporters ohne Grenzen und Zeitgefühl. Wenn ich mal ein Konzert veranstalte und da steht 20 Uhr auf den Flyern, dann gehts um spätestens 20:01 los. Aber sowas von.
Nunja, die zwei Stündchen vor Konzertbeginn mit Bierchen, Gesprächen und Bierchen überbrückt und dabei das djaezz in Augenschein genommen. Schöner Laden das, klein mit kleiner Bühne. Und so gut zu erreichen, die paar Meter vom HBF zum djaezz schaffen auf Fußkranke in unter einer Bierlänge. Ich merk übrigens grad, je Kater desto verschwurbeltere Sätze. Ist ja schonmal ein erstes Indiz fürn prima Konzertabend, wenn mir heute noch Schreiben und überhaupt alles eher schwer fallen. Im djaezz versammelten sich unterdessen die Leute, darunter natülich ein paar bekannte Nasen (prima Wortwitz, nichtwahr maks?)
Um 22 Uhr (20 Uhr plus zwei Stunden, jaja) dann endlich Start. Pascal Briggs und die Stokers. Den feinen Herrn Briggs hat man ja schon öfter live im Pott spielen sehen, lohnt eigentlich immer. Gestern auch. War gut bis sehr gut, was auch immer so 'ne Wertung aussagt. immer wieder elegant, wenn die gefühlte Temperatur schlagartig um 10 Grad ansteigt, wenn die Menschen tanzend in Wallung kommen. Enge und kleine Konzertlocations werden da immer so heimelig, Halle go home.
Anschließend So What!. Mit neuer Scheibe, habt ihr aber sicherlich an der Überschrift des Berichts schon gemerkt. Spass, Stimmung, Bier, Hüpfen, alles da, Konzertcheckliste erfolgreich Punkt für Punkt abgehakt. Da macht et auch nix, wenn manche Songs doppelt gespielt wurden, hat ja auch was strategisches, steter Tropfen höhlt den Stein usw.
Hinfahrt, Rückfahrt, alles problemlos. Erstaunlich. Ich geh jetzt meine Dusche reparieren. Und ihr könnt Fotos gucken, wenn ihr wollt: KLICK! |
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Montag, den 28. November 2011 um 00:02 Uhr |
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Im Januar war ich zu Besuch in Hamburg. Ein Höhepunkt des Wochenendes sollte das Konzert der italienischen Ska-Punks von Talco sein. Allerdings war das Konzert bereits ausverkauft und ich konnte mich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht von den Live-Qualitäten der Band überzeugen. Da passte es natürlich gut, dass die Italiener am letzten Samstag Station im Bochumer Bahnhof Langendreer machten. Als Vorband stand die Folk-Punk-Band The Roughneck Riot aus Warrington (UK) auf dem Programm. Ich war früh da, denn ich wollte die Gelegenheit nutzen, mit beiden Bands ein kurzes Interview zu führen. Mit Talco-Sänger Dema konnte ich schon vor der Show sprechen. Die Band scheint hierzulande bekannter zu sein als in Italien und so würde eine Pizza „Talco” auch eine typische deutschen Belag haben - Würstchen. Oder auch Wurstel, wie die Italiener sagen. Nach dem Interview war die Halle bereits gut gefüllt und kurze Zeit später begannen dann The Rougneck Riot mit ihrer fröhlichen Mischung aus Punk und Folk erste Bewegungen in die Anwesenden zu spielen. Die Musik der vier Jungs und zwei Mädchen steht ganz in der Tradition von Bands wie The Pogues oder Flogging Molly und muss sich definitiv nicht hinter diesen verstecken. Die Musik verleitet zum Trinken und zum Tanzen bzw. zum Tanzen und zum Trinken und nach einer knappen Stunde war das Publikum guter Stimmung und die Muskeln für Talco schon mal warm getanzt. Die ließen auch nicht lang auf sich warten, denn um 23 Uhr musste wegen der Samstagsdisco Feierabend mit Konzert sein. Die sechs Italiener setzten ansatzlos dort an, wo die Briten aufgehört hatten. Mit druckvollem Skapunk war die Richtung zwar nicht gleich, dafür aber das Tempo nicht minder schnell. In knapp 90 Minuten ballerte sich die Band durch eine beachtliche Auswahl an Songs der bisherigen vier Alben und auch die Fussball-Hymne "St.Pauli" fehlte nicht. Wie es bei Ska-Konzerten so ist, breitete sich auch diesmal das Tanzvergnügen von Song zu Song bis an den Rand der Halle aus. Am Schluss war der ganze Bahnhof in Bewegung. Es war ein großer Spass. Ab Ende Januar ist die Band wieder auf Tour in Deutschland. Hingehen lohnt sich auf jeden Fall.
Talco auf Tour
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28 Jan 2012
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Babensham / GERMANY
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09 Feb 2012
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Köln / GERMANY
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10 Feb 2012
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Köln / GERMANY
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11 Feb 2012
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Hamburg / GERMANY
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12 Feb 2012
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Hamburg / GERMANY
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15 Feb 2012
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Hannover / GERMANY
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16 Feb 2012
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München / GERMANY
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17 Feb 2012
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Berlin / GERMANY
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18 Feb 2012
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Berlin / GERMANY
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Montag, den 05. September 2011 um 18:25 Uhr |
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Achherrje, ist schon über einen Monat her, dass ich auf besagter Festivität zu Gast war. Am 01.08. hatte der Jello zum Volkstanz ins dortmunder FZW geladen, und euer fliegender Reporter zählte sich zur erlauchten Gästeschar. Aufgrund diverser Streitigkeiten mit Technik und Zeiteisen kommts aber erst jetzt zum standesgemäßen Bericht an dieser Stelle. Und das wo unsere harte Konkurrenz schon am nächsten Tag des Konzerts einen Bericht samt Fotos online hatte. Aber psst, der Fö schreibt ja seine Berichte immer im Voraus. Das wisst ihr aber nicht von mir.
Nunja, jedenfalls, damals, als ich im FZW war. Oder so. Jedenfalls mal ein angenehmer Altersdurchschnitt, handgezählt maximal 5 Zahnspangen. Kein Wunder, denn die alten Säcke, die Jello um sich geschart hat, hat ja noch aus alten Zeiten eine riesige Fangemeinde.
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Donnerstag, den 01. September 2011 um 19:28 Uhr |
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Kinners ist das lange her, das ich hier mal wieder einen Konzertbericht abgekippt hab, wird also wieder mal Zeit. Eigentlich sollte das Konzert ja in der Bochumer Subkultur-Institution Zwischenfall stattfinden, aber datt Ding ist ja aufgrund von Feuer und Wasser wohl dauerhaft geschlossen und wird letzten Meldungen zufolge abgerissen. Verdammt Axt, ich war zwar nie Stammkunde, aber das ist wieder ein Laden weniger, der sich um schicke Konzerte verdient macht. Die Betreiber wollen jetzt was neues auf die Beine stellen, aber wie es um die Akzeptanz und Unterstützung bei der Etablierung neuer Läden seitens der Stadt und Anwohner bestellt ist wissen wir ja alle. Wird wohl schwierig, aber ich drücke alle restlichen Daumen.
Das fürs Zwischenfall geplante Konzert ist dann kurzfristig, so wie eine Reihe anderer Veranstaltungen auch in den nahe gelegenen Bahnhof Langendreer umgezogen und direkt als Solikonzert bezeichnet worden. 'nen 5er an der Kasse abgedrückt, noch ein bisschen was fürs Zwischenfall gespendet und mal kurz nachgefragt, ob fotografieren ok ist. "Jau kein Thema" kam die Antwort, und bei entsprechender Spende könne ich die Kollegin des Kassierers nackig zu fotografieren. Fand die glaub ich nicht so gut..
Erstaunlich wieviel Konzertvolk unter der Woche auf den Beinen ist. Im Laufe des Abends war der Bhf Langendreer ganz gut gefüllt, so 150 Leutchen könnten wohl dagewesen sein. Habbich aber nicht von Hand durchgezählt, stattdessen lieber ein Bierchen und entspannt auf den Konzertbeginn gewartet. Wundersamerweise musste ich da nichtmal ewig drauf warten, so allmählich bekomm ich den Dreh raus, wann ich da sein muss um bis zum Konzertbeginn nicht a) betrunken oder b) genervt und gelangweilt zu sein.
Den Anfang machten die Agitators aus Antwerpen. Jooo, normaler Streetpunk von Leuten die nicht nach normalem Streetpunk aussehen. Gut als Vorgruppe, aber so richtig umgehauen hat mich das jetzt nicht. War ein ganz netter Sound, die Songs waren auch nciht übel, aber et fehlte das berühmt berüchtigte Alleinstellungsmerkmal. Das haben dafür Deadline in Form von Liz' Stimme. Hachja, ich bin ja eh immer wieder begeistert von der Band, feine Ohrwürmer, Abwechslungsreichtum und jedesmal wenn ich die live sehe, sehen die aus als hätten die tierisch Spass am live spielen. Auch diesmal wieder Liz und ihre Jungs in guter Form. Ist ja schon was anderes wenn die Band auf der Bühne grinst und lacht und nicht soisch ihren Kram runterspielt. Zwischendruch dann noch 'ne Dankesansage in Richtung Micha vom Plastic Bomb.
War ein schöner Abend, leider wegen weil unter Woche entsprechend kurz für mich, direkt nach dem Gig nach Hause. Oder Pommes holen, wie das auf neudeutsch heißt. Fotos kannste übrigens hier gucken. |
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Freitag, den 01. April 2011 um 21:03 Uhr |
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Mit neuer Platte im Gepäck und voller Tatendrang begann am letzten Mittwoch im Bochumer Bahnhof Langendreer die Tour von Itchy Poopzkid. Vor dem Konzert hatte ich die Gelgenheit, kurz mit Sibbi und Panzer zu sprechen. Die beiden machten zwar einen recht entspannten Eindruck, aber man merkte ihnen an, dass sie ziemlich heiß waren, nach längerer Pause endlich wieder live zu spielen.
In der Halle wartete indes das überwiegend weibliche, überwiegend unter 20 Jahre alte Publikum darauf, dass es losging. Aber zunächst betraten gegen viertel vor neun Attack!Attack! aus Wales die Bühne. Es gelang dem Vierer zwar ziemlich gut, die rund 300 Zuschauer in Stimmung zu bringen. Musikalisch sprang bei mir allerdings der Funke nicht so richig über. Sympatisch waren sie allemal und wer seine CD auf Konzerten für 5 Euro verkauft, kann eigentlich kein schlechter Mensch sein.
Während der Umbaupause gingen wir auf die Empore im Bahnhof, um die Show von Itchy Poopzkid richtig sehen zu können und nach etwa 30 Minuten, in denen wir gefühlte 20 mal den Platz wechselten, weil sich immer wieder jemand vor uns stellte, ging es dann endlich los. Mit der neuen Single Why Still Bother gingen die drei Schwaben direkt in die Vollen. Sie hatten die Meute vor der Bühne schnell im Griff und mit viel Charme, Witz und Energie spielten sie sich durch alte und neue Songs. Das extrem Junge Publikum war begeistert und so wurde fröhlich gedived, gemosht und gepitted, was das Zeug hält. Die Band verstand es, das Publikum immer wieder mit einzubeziehen. So gab es z.B. einen Pfeifcontest, bei dem die Reihen vor Panzer gegen die Reihen vor Sibbi um die Wette pfeifen sollten. Das Pfeifen war zwar absolut erbärmlich, aber der Stimmung tat es auf jeden Fall gut. Sehr schön war auch die Aktion von Sibbi, der auf einem Gitarrenkoffer stehend, vom Publikum getragen, einen Song spielte. Ich fühlte mich direkt an Konzert von Mucky Pup im Bahnhof Langendreer Anfang der 90er Jahre erinnert, bei dem Sänger Chris Milnes auf einer Matratze liegend quer durch die Halle surfte.
Der neue Drummer Max wurde begeistert aufgenommen und durfte sogar für das Ramones-Cover I wanna be sedated an der Gitarre stehen. Die beiden alten Mitgliedern waren von Anfang an gut aufeinander eingespielt. Kein Wunder, haben die beiden schon viele Hundert Konzerte zusammen auf der Bühne gestanden. Nach einer guten Stunde war das Hauptprogramm durch und der Einstieg in die Zugaben startete mit einem Cover der Hip Hop Legenden Run DMC. Nach weiteren zwei Songs war dann Schluss mit Tourstart und ein lustiger Abend ging zu Ende.
Das Interview mit der Band könnt ihr übrigens am 27. April ab 20 Uhr in wolverines Plattenküche hören. |
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